Recruiting zum Festpreis

Recruiting zum Festpreis heißt: Sie zahlen einen vorher vereinbarten Betrag für die Besetzung einer Position – unabhängig davon, was die eingestellte Person am Ende verdient. Das übliche Modell in Österreich ist ein anderes: ein Erfolgshonorar von 20 bis 25 Prozent des Jahresgehalts. Bei 70.000 Euro Jahresgehalt sind das 14.000 bis 17.500 Euro für eine einzige Stelle – und der Betrag steht erst fest, wenn die Position besetzt ist.

CONSOLUTION rechnet aus einem einfachen Grund zum Festpreis ab: Wer vorher weiß, was etwas kostet, entscheidet anders. Und wer nicht am Gehalt mitverdient, hat keinen Anreiz, jemanden durchzudrücken, der nicht passt.

Was bedeutet Festpreis im Recruiting?

Der Preis steht vor Projektbeginn fest und ändert sich danach nicht mehr. Er hängt an der Aufgabe, nicht am Gehalt der gesuchten Person. Damit verschiebt sich, wofür bezahlt wird: nicht für eine Vermittlung, sondern für ein Verfahren – Anforderungsanalyse, Kampagne, fachliche Vorauswahl.

Der praktische Unterschied zeigt sich, sobald das Zielgehalt steigt. Beim Erfolgshonorar wird dieselbe Arbeit teurer, nur weil die gesuchte Person mehr verdient. Beim Festpreis bleibt sie gleich teuer.

Welche Abrechnungsmodelle gibt es im Recruiting?

Modell Sie zahlen für Grundlage Kostenrisiko
Erfolgshonorar die erfolgreiche Vermittlung 20–25 % des Jahresgehalts steigt mit dem Gehalt der gesuchten Person
Zeitbasiertes Honorar Arbeitszeit des Beraters Tages- oder Stundensatz offen, abhängig von der Dauer
Arbeitskräfteüberlassung die Arbeitsleistung Stundensatz, laufend dauerhaft, solange überlassen wird
Festpreis ein definiertes Leistungspaket vorher vereinbarter Betrag steht vor dem Start fest

Was kostet Recruiting in Österreich üblicherweise?

Beim verbreiteten Erfolgshonorar hängt der Preis am Jahresgehalt der besetzten Position. Drei Beispiele, gerechnet mit den marktüblichen 20 bis 25 Prozent:

Jahresgehalt der Position Honorar bei 20 % Honorar bei 25 %
55.000 € 11.000 € 13.750 €
70.000 € 14.000 € 17.500 €
90.000 € 18.000 € 22.500 €

Zwei Dinge fallen daran auf. Erstens steht der Betrag erst fest, wenn die Position besetzt ist – Sie geben etwas frei, dessen Höhe Sie noch nicht kennen. Zweitens steigt er mit dem Gehalt: Ausgerechnet die Rollen, die am schwersten zu bekommen sind und deshalb am besten bezahlt werden, kosten in der Vermittlung am meisten.

Was ist bei CONSOLUTION im Festpreis enthalten?

  • Anforderungsanalyse im 45-minütigen Fachgespräch, nach DIN 33430
  • Zweistufige Landingpage im Corporate Design Ihres Unternehmens
  • Jobbezogenes Fachquiz zur fachlichen Vorauswahl
  • Anzeigentexte und Sujets für den Kanal Ihrer Zielgruppe – LinkedIn, Meta oder Google
  • Dreiwöchige Kampagne auf diesem Kanal, samt Werbebudget
  • Dashboard mit allen Kandidaten und ihren Quiz-Ergebnissen

Die Gespräche mit den Kandidaten führen Sie selbst. Es gibt keine Nachverrechnung und keine Erfolgsprovision.

Wann ist ein Festpreis die bessere Wahl – und wann das Erfolgshonorar?

Die Frage ist nicht, ob Sie einen Dienstleister brauchen, sondern wie Sie ihn bezahlen wollen. Beide Modelle haben eine Logik.

Für den Festpreis spricht:

  • Je höher das Zielgehalt, desto größer der Abstand. Der Aufwand für die Besetzung einer Stelle hängt nicht davon ab, was die Person danach verdient – der Preis beim Prozentmodell schon.
  • Sie wissen vorher, was es kostet. Das ist der Unterschied zwischen einer Budgetposition und einer Schätzung.
  • Niemand verdient an Ihrem Gehaltsangebot mit. Beim Erfolgshonorar steigt das Honorar, wenn das Gehalt steigt. Das ist ein Interessenkonflikt, auch wenn er selten ausgesprochen wird.

Für das Erfolgshonorar spricht:

  • Sie zahlen nur, wenn jemand kommt. Das Risiko liegt beim Dienstleister – dafür zahlen Sie im Erfolgsfall mehr.
  • Bei niedrigeren Gehältern kann das Prozentmodell günstiger sein. Rechnen Sie nach: Bei 40.000 Euro Jahresgehalt sind 20 Prozent 8.000 Euro.

Und manchmal braucht es keines von beiden: Wenn eine Stelle über ein Inserat zuverlässig besetzbar ist, genügt ein Inserat. Wenn Sie kurzfristig Kapazität brauchen statt einer Festanstellung, ist Arbeitskräfteüberlassung der passende Weg. Welche Arten von Dienstleistern es darüber hinaus gibt und wofür jede taugt, steht im Überblick der Recruiting-Dienstleister in Oberösterreich.

Wie kommt der Festpreis zustande?

Über den Lieferumfang, nicht über die Position. Der Preis gilt je Stelle und umfasst das vollständige Paket: Anforderungsanalyse, Landingpage, Fachquiz, Anzeigentexte und Sujets sowie eine dreiwöchige Kampagne auf einem Kanal – inklusive des Werbebudgets für diese drei Wochen.

Bewegen kann ihn nur, was Sie dazunehmen: ein weiterer Kanal oder eine Laufzeit über drei Wochen hinaus. Beides entscheiden Sie, und beides wird vor dem Auftrag vereinbart.

Was nicht einfließt: das Jahresgehalt der gesuchten Person, der Schwierigkeitsgrad der Besetzung, die Zahl der Bewerbungen. Genau deshalb lässt sich der Betrag vorher nennen – Sie bekommen ihn nach dem Erstgespräch, bevor Sie sich entscheiden.

Häufig gestellte Fragen zum Festpreis-Recruiting

Zahle ich den Festpreis auch, wenn niemand eingestellt wird?

Ja. Sie bezahlen die Kampagne und das Verfahren, nicht die Einstellung. Ob eine Position realistisch besetzbar ist, klären wir vorher im Erstgespräch – wenn wir nicht daran glauben, sagen wir es, bevor ein Auftrag zustande kommt. Über 90 Prozent der abgeschlossenen Projekte führen zu einer Besetzung (interne Auswertung).

Gibt es Nachverrechnungen oder versteckte Kosten?

Nein. Der Festpreis ist all-inclusive: Anforderungsanalyse, Landingpage, Fachquiz, Anzeigen und Sujets, Kampagne und Dashboard-Zugang. Die Kampagnenkosten sind enthalten.

Wann wird der Festpreis fällig?

Bei Auftragserteilung, bevor die Arbeit beginnt.

Es hat einen Grund: Sie bezahlen keine Vermittlung, sondern ein Produkt. Landingpage, fachliches Quiz, Anzeigentexte und Sujets entstehen für Ihre eine Position – in den ersten Tagen, unabhängig davon, wer sich später bewirbt.

Vor dem Auftrag steht das Erstgespräch. Dort klären wir Ihre Situation, die Zielrolle und die Rahmenbedingungen. Erst danach entscheiden Sie.

Ist ein Festpreis bei hohen Gehältern günstiger als ein Erfolgshonorar?

In der Regel ja, und der Abstand wächst mit dem Gehalt. Beim Erfolgshonorar kostet dieselbe Arbeit mehr, nur weil die gesuchte Person mehr verdient. Beim Festpreis bleibt sie gleich.

Was passiert, wenn die Position schwieriger ist als gedacht?

Der vereinbarte Preis bleibt. Innerhalb der Laufzeit wird nachgesteuert – an den Sujets, an der Ansprache, an der Zielgruppe. Eine Nachforderung, weil sich eine Position als schwieriger herausstellt, gibt es nicht.

Gilt der Festpreis auch für mehrere Positionen gleichzeitig?

Ja. Jede Position bekommt ihre eigene Kampagne mit eigenem Fachquiz. Für Unternehmen mit laufendem Bedarf gibt es Rahmenvereinbarungen mit flexiblem Kontingent.

Was unterscheidet Festpreis von Arbeitskräfteüberlassung?

Beim Festpreis besetzen wir eine Position in Ihrem Unternehmen – die Person unterschreibt bei Ihnen. Bei der Arbeitskräfteüberlassung bleibt sie beim Dienstleister angestellt, und Sie zahlen laufend einen Stundensatz. Das eine ist eine einmalige Investition, das andere eine dauerhafte Kostenposition.

Was würde die Besetzung Ihrer Position kosten?

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Wir glauben daran, dass gutes Recruiting mehr ist, als nur Anzeigen schalten und Bewerbungen sammeln.

Es geht darum, Menschen zu erreichen, die wirklich passen – und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Unsere Arbeit beginnt dort, wo echtes Interesse entsteht, und ebnet den Weg so, dass am Ende genau die Menschen übrig bleiben, die nicht nur können, sondern auch wollen.

Wir schaffen Strukturen, die Klarheit bringen, Entscheidungen erleichtern und den Prozess für alle Seiten wertvoll machen.


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